22 März 2017

Neuerscheinungen im Hause Fischer

Vier Farben der Magie - ET: 27.04. / Das Glück hat vier Farben - ET: 27.04.

Hey ihr Lieben,

beim Fischer Verlag wird es bunt. In beiden Büchern, die mein Interesse geweckt haben, kommen vier Farben vor. Dieses Jahr startet der Fischer Verlag mit großartigen Büchern und es gibt jeden Monat gleich mehrere, die auf meiner Wunschliste landen. Es wird wohl ein Fischer Jahr.

"Vier Farben der Magie" von V. E. Schwab hat ein wunderschönes Cover. Der Klappentext hat es aber auch in sich. Ein graues und ein schwarzes London, Weltenspringer, Könige, Schmuggler, Diebe ... wenn das nicht spannend klingt. Ich freu mich schon sehr auf diesen Fantasy Roman und erwarte ein Highlight!

"Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore beinhaltete Liebestränke und verliebte Teenager, wenn das keine explosive Mischung ist. Es klingt nach Spaß und guter Unterhaltung und vor allem nach einer süßen Liebesgeschichte.

Wie findet ihr die beiden Cover? Interessiert euch eines der Bücher?



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20 März 2017

[Rezension] "Ein Meer aus Tinte und Gold" von Traci Chee

Originaltitel: The Reader (Sea of Ink and Gold, Band 1)
Autor: Traci Chee
Übersetzer: Sylke Hachmeister
Erscheinungstermin:
25. November 2016
Seitenanzahl:
 480 Seiten
Verlag: Carlsen
Preis: 17,99 €
ISBN:
 978-3-551-58352-9

Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.

(Cover und Inhalt Copyright by Carlsen Verlag)


Nach den letzten Seiten von "Ein Meer aus Tinte und Gold" schlug ich das Buch zu und starrte es mit gerunzelter Stirn an. Viele offene Fragen, keine genaue Vorstellung und Verwirrung blieb in meinem Kopf zurück.

Wir beginnen mit Sefia. Das Mädchen ist die Hauptperson der Geschichte. Sie und das geheimnisvolle Buch, was sie mit sich herumträgt. Sefia wurde mir erst mit der Zeit sympathischer. Sie ist jung, kann sich aber durchsetzen und weiß, wie sie überleben kann. Sie hat etwas Unschuldiges an sich. Gemeinsam mit Archer macht sie sich auf die Suche nach ihrer Tante und entdeckt das Geheimnis des Buches, des Symbols und ihrer Fähigkeiten. Archer muss ich zugeben ist mir einer der liebsten Charaktere geworden. Der Junge ohne Vergangenheit, der nicht spricht. Er ist eine tödliche Waffe, beschützt Sefia mit seinem Leben und ist dabei einfach liebenswert.

Neben den beiden gibt es noch einige Charaktere, die wir mehr oder weniger kennenlernen. Lon und die Zweite, Tanin, die Jägerin, Nin, Kapitän Lee und seine Mannschaft. Der Einzige, der ebenfalls gut bei mir ankam, über den man aber zu wenig erfahren hat, ist Kapitän Lee, aber auch hier zu wenige Informationen über ihn und ich habe kein Bild vor Augen. So ist das mit Allen. Die Charaktere konnte ich nicht richtig greifen, sie sind nicht tief gehend, nicht einprägsam. Da hätte man wesentlich mehr machen können, gerade da Sefia, Archer und Lee schon Sympathieträger in der Geschichte sind. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich sie mir vorstellen soll, allgemein wird sehr mit Beschreibungen und Details gespart. Die Welt, die einzelnen Charaktere ... nichts hat sich in meinem Kopf zu einem Bild formen.

Die Handlung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Die Idee ist wirklich interessant. Eine Welt, in der es Menschen mit Begabungen gibt und niemand lesen und schreiben kann. Was ist ein Buch? Wir begleiten Sefia bei ihrer Reise, statten Kapitän Lee bei seinen Abenteuern einen kurzen Besuch ab und erfahren, auf welcher Mission Tanin unterwegs ist und was Lon lernt. Die Geschichte geht schleppend voran. Anfangs passiert nicht viel, es vergeht ein Jahr ohne, dass man davon etwas mitbekommt und die ganze Zeit habe ich mich verloren gefühlt. Ich wusste nicht, was passieren soll, worauf will die Autorin hinaus. Was ergibt das alle für einen Sinn? Was hat es mit dem Buch auf sich? Was sollen die Geschichten von Kapitän Lee, die Sefia in dem Buch liest? Es sind sehr viele Fragen, die Langezeit unbeantwortet bleiben, am Schluss nur spärlich beantwortet werden oder zu denen es gar keine Antworten gibt. Diese ständige Ratlosigkeit frustrierte mich beim Lesen und dann die langatmige Handlung. Keine gute Voraussetzung. Es gibt wenige Stellen, die Spannung erzeugen konnten und noch weniger, die eine meiner vielen Fragen zufriedenstellend beantwortet hat. Am Ende kam kurzzeitig noch mal etwas Schwung in die Geschichte, aber es änderte auch nichts mehr. Ich hatte so viel mehr erhofft.

Es ist leider nur das Äußere, das punkten kann. Ein wunderschönes Cover und eine originelle Aufmachung sorgt dafür, dass viele das Buch in die Hand nehmen möchten. Die Idee, die in dem Buch steckt, hat Potenzial aber die Umsetzung bringt es leider nicht. Sehr schade.

Wertung:

♥ Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar ♥



15 März 2017

Neuerscheinungen mit wunderschönen Covern


Der Prinz der Elfen - ET: 03.04./ Magonia - ET: 03.04. / Manche Tage muss man einfach zuckern - ET: 10.04.

Hey ihr Lieben,
egal ob bei Heyne, cbt oder Blanvalet. Bei Randomhouse finde ich immer Bücher, die mein Bücherherz höher schlagen lassen. Egal ob wunderschöne Cover oder spannende Klappentexte. Hier sind die Neuerscheinungen im April, die mich am meisten interessieren.

"Der Prinz der Elfen" von Holly Black. Das Cover ist schon mal ein Blickfang! Ich bin eigentlich kein großer Fan von Gesichtern aber die Art, wie die ganzen Elemente hier miteinander verbunden wurden gefällt mir außerordentlich gut. Ein geheimnisvoller Prinz in einem gläsernen Sarg, der plötzlich aufwacht und ein Mädchen, die zu einem Ritter wird. Klingt das gut oder klingt das gut? 


"Magonia" von Maria D. Headley hat nicht nur ein wunder, wunderschönes Cover, sondern auch einen magisch, spannenden Klappentext. Die Lungenkranke, 16-jährige Aza sieht ein Schiff in den Wolken. Dann taucht sie in eine neue Welt und ist nicht mehr krank, sondern entdeckt die Magie in sich. Im ersten Moment musste ich an Peter Pan denken. Ein fliegendes Schiff? Mir ist außerdem das Cover im englischen schon einmal aufgefallen und ich bin so froh, dass der Heyne Verlag es auch so übernommen hat. Ein richtiger Blickfang.

"Manche Tage muss man einfach Zuckern" von Tamara Mataya. Eine Internetplattform, auf der man verpasste Gelegenheiten eintragen kann, um so, den Mann oder die Frau zu finden, der das Interesse geweckt hat "Missed Connection". Unsere Protagonistin fängt eine Affäre mit dem Bruder ihres Mitbewohners an, als ein Eintrag in dem Portal auftaucht.

Ist etwas für euch dabei? 
Wie findet ihr die Cover?